5 Dinge, die ich in meinem ersten Jahr als Studentin gelernt habe!

Als StudentIn wird man ins eiskalte Wasser geschmissen. Es gibt keinen Klassenvorstand, der dich lenkt und leitet. Keine KlassenkollegInnen, die dich in einer gemeinsamen Whats-App Gruppe an die bevorstehende Prüfung erinnern. Es gibt niemanden, der dir von sich aus hilft. Und trotzdem überlebt der Großteil der StudentInnen das erste Jahr an der Uni ohne gröbere Schäden. Zumindest ohne offensichtliche.

Nein okay, ich übertreibe jetzt gerade etwas. Um ehrlich zu sein mochte ich mein erstes Studienjahr sogar sehr. Es hat mir so viel besser gefallen, als der Schulalltag und das liegt genau an den Gründen, die ich vorher genannt habe. Gerade, weil es nicht mehr diese lenkenden und leitenden Menschen im Umfeld gibt. Nichts gegen meinen Klassenvorstand – er war ein richtig cooler Typ – oder meine KlassenkollegInnen – die waren (meistens) auch voll nett – aber nach 8 Jahren in den gleichen Räumen mit den gleichen Strukturen und den gleichen Menschen hat es sich für mich wortwörtlich wie ein Befreiungsschlag angefühlt aus den altbekannten Mustern auszubrechen und sich neuen Herausforderungen zu stellen. Das kann schief gehen. Natürlich. Und es sind auch immer wieder kleine Dinge anders verlaufen als geplant. Aber trotzdem hat es mir unglaublich viel Spaß gemacht „einfach mal zu machen“ und nicht immer schon im Vorhinein zu wissen wie der Hase läuft (Oh Gott, habe ich gerade wirklich dieses miese Sprichwort verwendet? Sorry!).

So und nun zu den wesentlichen Inhalten dieses Beitrags: 5 Dinge, die ich im ersten Jahr als Studentin gelernt habe.

Numero uno: Anonymität hell yes

Für einen in einer Stadt lebenden Menschen ist Anonymität ja sowieso etwas Normales und nichts, worüber man redet oder sich überhaupt Gedanken macht. Wenn man dann aber von der Schule, in der man 8 Jahre seines Lebens verbracht hat, auf eine staatliche Universität wechselt, dann bekommt Anonymität eine ganz andere und neue Bedeutung. Dich kennt nämlich niemand. Und du kennst auch niemanden. Zumindest niemanden, den du nicht kennen willst. Das muss man mögen…und jap ich mag das sehr!

Numero due: Man lernt viele coole und interessante Menschen kennen.

Jap, ich bin mir dessen bewusst, dass dieser Punkt, nachdem man den ersten gelesen hat, schwerst schizophren klingt, aber so ist. Also ja ich stehe voll und ganz zu meiner Schizophrenie, denn auf der Uni lernt man viele coole Menschen kennen. Wenn man will. Man kann auch niemanden kennen lernen. Mann kann, man muss aber nicht und das ist etwas, das ich absolut feiere.

Wenn man neue Leute kennen lernt und merkt, dass man nicht auf einer Wellenlänge ist, dann distanziert man sich wieder von einander und das ist auch okay. Denn es gibt ja noch Tausende andere, die man besser kennen lernen kann. Also nicht so wie in der Schule, wo man es sich mit der Mehrheit gut stellen muss, denn es gibt ja nur diese Leute und keine anderen.

Numero tre: Ich spreche Piefken-Deutsch.

…zumindest für die Mehrheit der dialektsprechenden ÖsterreicherInnen. Für WienerInnen bin ich ein bisschen deutsch, aber noch als Österreicherin akzeptabel. Und für Deutsche bin ich als „nicht definierbar“ einzustufen. Auch nicht als eine von ihnen, denn so richtiges deutsches Deutsch spreche ich ja dann doch nicht. Verwirrend? Ja für mich erst. Da stellt sich mir die Frage: Wo gehöre ich dazu? Ich muss doch irgendwo dazu gehören. Muss ich irgendwo dazugehören?

Wenn jemand eine Antwort dazu hat, bitte an mich wenden! Danke schon einmal im Vorhinein. 😉

Ah ja für diejenigen, die mich noch nie im real life sprechen gehört haben: Meine Sprache orientiert sich stark an der Schriftsprache. Mehr als es bei anderen der Fall ist. Es kommt eigentlich nur hin und wieder vor, dass ich ein Wort verwende, das so nicht im Duden steht. Und das ist für viele Dialektsprechende ÖsterreicherInnen anscheinend mit der Sprache unserer Nachbarn gleichzusetzen.

Numero quattro: Es gibt weniger Menschen, die glauben zu wissen, was das Richtige für dich ist.

LehrerInnen, die meinen dir Lebens-, Lern oder allgemein Survivaltipps geben zu müssen, werden glücklicher Weise nicht durch solche ProfessorInnen ausgetauscht. Es interessiert niemanden, was du wie machst. Tipps kannst du dir natürlich schon holen – wie zum Beispiel von der Studierendenvertretung. Aber ob die dir Auskunft geben kann ist Glückssache. Da ist es meist sinnvoller, wenn du dich selbst auf die Suche nach Infos im Internet begibst. Teilweise kommt man sich da schon wie Sherlock vor…ABER das ist immer noch besser, als LehrerInnen, die ungefragt ihre Weisheiten an dich weitergeben, und du in solchen Situation oft keinen Plan hast wovon überhaupt die Rede ist und aus Höflichkeit einfach nur lächelst und nickst.

Numero cinque: 08:00 in der Schule ist ein anderes 08:00 als auf der Uni

Zu Schulzeiten schaffte ich es spätestens 1 Minute vor 8 gehetzt im Klassenzimmer zu erscheinen. Es war normal um halb 7 aufzustehen. Es war nichts dabei. Und heute? Lehrveranstaltungen um 08:00 werden kategorisch ausgeschlossen – hallo? Ich brauche schließlich meinen Schönheitsschlaf. Andere Lehrveranstaltungen um 09:45 hingegen sind teilweise echt schon hardcore. Crazy, wie sich die Gewohnheiten und Prioritäten verschieben.


Das waren die „big learnings“ der letzten Monate – aber eigentlich gibt es da noch so viele mehr. Als Student oder Studentin lernt man einfach ununterbrochen! Jaja…Seid ihr auf ganz andere Dinge drauf gekommen? Freue mich über einen Austausch in den Kommentaren!

 

 

Geht wählen! Nützt eure Stimme!

Soll ich  morgen wieder einmal ausschlafen oder doch lieber früher aufstehen? Habe ich mehr Lust auf Schoko- oder Vanilleeis? Wo soll es denn nächsten Sommer hingehen – an einen See in Österreich oder doch ans Meer?  Und was soll ich heute überhaupt anziehen? Entscheidungen über Entscheidungen und täglich treffen wir sie.

Wir treffen Entscheidungen sogar so oft, dass uns meistens gar nicht klar ist, dass wir sie getroffen haben. Das sind zumeist Entscheidungen, mit denen wir tagtäglich konfrontiert werden und gar keine andere Möglichkeit haben, als A oder B zu sagen. Das sind die Entscheidungen, die jede und jeder als ihr oder sein Leben bezeichnet. Dies können private oder auch berufliche Entscheidungen sein – manche fallen uns leichter und andere etwas schwerer. Und trotzdem: Wir treffen sie. Wir drehen uns nicht einfach um, gehen nicht einfach weg  und sagen, dass wir sie nicht treffen, denn – um bei einem der oben genannten Beispiele zu bleiben – wir müssen nun einmal irgendetwas anziehen.

Ganz egal, wie schwer uns das Treffen einer Entscheidung fällt, es hat auf jeden Fall Auswirkungen. Geht es um die tägliche Frage was man denn anziehen soll, werden die Folgen in den meisten Fällen nicht sehr verheerend sein. Und trotzdem überlegen wir, wägen ab, was besser zusammen passt und schauen vielleicht, wie das Wetter ist. Ganz schön viele Gedanken um etwas doch relativ Unwichtiges. Bei etwas größeren Themen, wie einem möglichen Jobwechsel oder allgemein den beruflichen Zukunftsplänen machen wir uns schon mehr Gedanken. Denn schließlich werden uns die Folgen der Entscheidungen, die wir heute treffen, auch noch morgen tangieren.

Wenn man nun aber noch größere Entscheidungen, wie beispielsweise politische, betrachtet, passiert oft das Gegenteil: Menschen entziehen sich der Entscheidung und fühlen sich nicht angesprochen. Sie tauchen ab, wenn es zu einer Wahl kommt, und bleiben damit aber meist anonym. Der Anonymitätsfaktor macht das Ganze erheblich einfacher, als bei einer beruflichen Entscheidung einfach nicht mehr in die Arbeit zu gehen. Wir glauben, dass es bei 8 Millionen Menschen niemandem auffallen wird, dass wir nicht wählen waren. „Bleiben doch eh noch Millionen andere, welche die Entscheidung treffen werden. Ich habe ja eh kein Mitspracherecht und meine Stimme kann da gar nichts verändern.“ Und das ist – meiner Meinung nach – eine absolut falsche Herangehensweise. Natürlich kann eine einzelne Stimme nicht die ganze Welt ändern, allerdings ist diese eine Stimme eine Möglichkeit, die Zukunft des Landes mitzugestalten und warum sollte man diese nicht nützen?

Warum ich diesen Artikel schreibe? Diesen Sonntag ist die Bundespräsidentenwahl und ich finde, dass jede und jeder ihr bzw. sein Wahlrecht nützen sollte. Wenn wir schon täglich 10 Minuten vor dem Kleiderschrank stehen, dann können wir uns auch die wenigen Sekunden nehmen, in denen wir ein Kreuzchen in der Wahlkabine machen. An welcher Stelle man sein Kreuz setzt, muss jede und jeder für sich selbst entscheiden und da kann und will ich auch gar nicht Wahlempfehlungen aussprechen. Was ich allerdings mit diesem Artikel schon bewirken möchte, ist, einen geistigen Stoß zu geben, wählen zu gehen um sich nicht im Nachhinein ärgern zu müssen, dass das Ergebnis nicht wie gewünscht aussieht. Ganz nach dem Motto: „Wenn man nicht wählen geht, darf man sich nachher auch nicht aufregen!“

In diesem Sinne: Geht wählen! Trefft Entscheidungen und nehmt diese eine Stimme, die ihr habt, ernst!

[An dem Foto habe ich keinerlei Rechte!  Copyright by fotolia.com]

 

La Pura Women’s Health Resort

Wenn es um Entspannung geht, hat jeder seine eigenen Techniken um „runter“ zu kommen und einfach abzuschalten. Der eine macht am liebsten Sport, die andere sucht den Spabereich auf und wieder ein anderer geht lieber gut essen. Egal, was für ein Entspannungs-Typ man ist, im La Pura Women’s Health Resort bekommt man genau das, was man braucht um einmal richtig abzuschalten. Die einzige Voraussetzung: Man muss weiblich sein, denn Männer sind hier nicht erlaubt.

Ich bin mittlerweile schon zum 3. Mal hier gewesen und genieße es jedes Mal aufs Neue. Normalerweise fällt es mir wirklich schwer, mich zu entspannen und nicht 1000 Gedanken im Kopf zu haben, doch nach nur wenigen Schritten im Eingangsbereich, habe ich das Gefühl, an einem unglaublich ruhigen und wohltuenden Ort zu sein.

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Zur Begrüßung erhält man einen Willkommensdrink und einen Plan mit allen Aktivitäten, wie beispielsweise wandern, Yoga oder der „Bauch-Attacke“. Nachdem ich mich für 2 Massagen, eine Pilates- und eine „Rückenfit“-Einheit angemeldet habe, werfe ich mich in den Bademantel und starte Richtung Spabereich. Dort erwarten mich Sauna, Dampfbad, Rasulbad, eine Infrarotkabine und viele Peelings. Ah ja und ein Schwimmbecken und ein Fitnessstudio gibt es auch. Froh bin ich, dass wir 3 Tage hier verbringen, denn sonst wäre ich vermutlich im Freizeitstress bei so vielen Angeboten. (#firstworldproblems)

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Nach einigen Stunden im Spabereich machen meine Mutter, mit der ich dieses Wochenende verbringe, und ich uns auf den Weg ins Zimmer, um uns wieder in normale Kleidung zu werfen. Denn im La Pura Women’s Health Resort darf man – Gott sei Dank – den ganzen Tag im Bademantel verbringen. Nur zum Abendessen muss man den so weichen Bademantel ablegen und wieder „normale“ Kleidung anziehen. Meine Motivation, nach einem super entspannten Tag, den ich ungeschminkt und im Bademantel verbracht hatte, mich für 2 Stunden beim Abendessen plötzlich „aufzustylen“, war allerdings nicht vorhanden, weshalb ich mir nur das erstbeste Kleidungsstück, das ich fand, anzog und mich auf den krönenden Abschluss des ersten Tages freute: das Abendessen. Das erste Mal, als wir hier waren, war ich sehr skeptisch, was die Speisen angeht, denn das Hotel wirbt mit gesunder Küche und gesundes Essen schmeckt meiner Meinung nach oft nicht so gut wie total ungesundes. (Schande über mein Haupt!) Total gesund und total lecker? „Nein, das geht nicht!“, war ich mir sicher. In diesem Hotel wurde ich allerdings vom Gegenteil überzeugt. Egal, zu welcher Mahlzeit – ALLES ist köstlich. Sei es das Frühstücksbuffet, das große Salatbuffet zu Mittag oder das 4-Gängemenü am Abend. In so gut wie jede Speise könnte ich mich im wahrsten Sinne des Wortes eingraben. Ich muss auch wirklich gestehen, dass ich mir nicht ganz sicher bin, worauf ich mich am meisten freue, wenn ich das nächste Mal wieder dort bin: Auf das Essen oder den Spabereich bzw. die Massagen. Zum Glück muss ich mich nicht entscheiden. Apropos nächstes Mal: Dieses Hotel ist nicht das günstigste und trotzdem stellen wir immer wieder auf’s Neue fest: Ein Aufenthalt im La Pura Women’s Health Resort ist seinen Preis definitiv wert.

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1. Gang: Gelierte Gazpacho
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2. Gang: Schaumsüppchen von der Pastinake
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3. Gang: Ente rosa gebraten, Ananas Rotkraut, Polentasouffle
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4. Gang: Arme Ritter

Am nächsten Tag starte ich nach dem Frühstück gleich mit einer Massage super entspannt in den Tag. Danach erkunde ich zusammen mit meiner Mutter den Ort. Wir hatten wirklich Glück mit dem Wetter, denn es waren sonnige Herbsttage und die Blätter leuchteten wunderschön gelb. So liebe ich den Herbst! Wir spazierten durch den Rosengarten neben dem Hotel und zufällig fand zu dieser Zeit ein Umzug statt. Eine Blaskappelle marschierte an uns vorbei und das halbe Dorf versammelte sich vor dem Rathaus – auch so eine Sache, die man als Stadtkind nicht so oft erlebt und deshalb vermutlich viel aufregender findet als viele andere.
Naja, zurück zum eigentlichen Thema: Das La Pura Women’s Health Resort. Den restlichen Tag verbrachten wir nicht viel anders als den Tag zuvor und zwar mit Essen (womit denn sonst?), mit  Sport und unserer Lektüre, die wir nur ab und zu gegen den Spabereich eintauschten. Was haben wir also an diesem einen Tag gemacht? Genau, wir haben uns einfach nur entspannt. Ich hatte das Gefühl dieses Mal sogar noch entspannter zu sein, da ich versucht habe, eine Digital Detox Kur einzulegen. Meine Erfahrungen damit könnt ihr hier nachlesen. Außerdem muss ich zugeben, dass es doch sehr angenehm und entspannungsfördernd war, im Spabereich nur unter Frauen zu sein.

Das waren unsere 2 Tage im La Pura Women’s Health Resort, die nun mittlerweile leider auch schon wieder einige Wochen zurück liegen, aber schon allein die Erinnerung daran, erzeugt ein gewisses Gefühl von Ruhe in mir und lässt meine Vorfreude auf das nächste Wochenende in diesem wirklich sehr besonderen Hotel nur größer werden.

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P.S.: Dieser Beitrag ist nicht gesponsert, sondern entspricht meiner ehrlichen Meinung.

Wien – Tipp: Lilette’s

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Refresher „Zachary“ (Zuckermelone, Apfel, Himbeere)

 

Refresher „Minza“ (Apfel, Gurke, Minze) und „Walter“ (Wassermelone)

Heute möchte ich euch eines meiner Lieblings Cafés in Wien vorstellen: Lilette’s. Es befindet sich in der Tuchlauben – in der Nähe der Kärntnerstraße – und eignet sich daher perfekt für eine kleine Shoppingpause. Besonders die große Auswahl an Smoothies und Säften hat es mir angetan. Genauso gibt es dort aber natürlich auch Kaffee, Tee und heiße Schokolade. Das Personal habe ich bis jetzt immer als sehr freundlich erlebt und das Lokal selbst ist sehr stylisch und modern eingerichtet. Der einzige Makel: Es kann schon mal vorkommen, dass man keinen Platz findet, wenn gerade sehr viel los ist. Denn sehr groß ist das Lokal nicht. Jedoch macht der leckere Saft dieses kleine Ärgernis sehr schnell wett. 😉

 

Zalando Pop-up Store in Wien

Zalando Pop-up Store

Zalando geht offline. Vom 10. bis zum 12. September öffnet Zalando einen Pop-up Store, der ganz unter dem Motto #nichtaltmodisch steht. Grund dafür ist die neu erschienene Werbekampagne mit Christiane Hörbiger, Hannelore Elsner und Senta Berger, die meiner Meinung nach einfach genial ist. Sowohl die Idee als auch die Umsetzung ist innovativ und besonders, denn jetzt mal im Ernst: Wer hätte diese drei Schauspielerinnen je in Verbindung mit Zalando gebracht? Ich sicher nicht. Was mir auch sehr gut gefällt, ist die Tatsache, dass Hörbiger, Elsner und Berger sich nicht auf Biegen und Brechen an das  junge Unternehmen Zalando anzupassen versuchen, sondern Stil bewahren und zeigen wie viel Eleganz sie ausstrahlen können. I like!

Zalando Pop-up Store

Jetzt aber wieder zurück zum Pop-up Store, der am Heldenplatz stattfindet. In den wunderschönen Räumen des Weltmuseums werden einem Goodies, wie Armbänder, geschenkt und man kann sich jederzeit Snacks, wie Cakepops, oder Kaffee nehmen. Zusätzlich gibt es eine Fotobox und jeder kann seine Instagram-Fotos mit dem Hashtag „nichtaltmodisch“ versehen und bekommt diese gleich im Polaroid-Format ausgedruckt.

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Regelmäßig werden Vorträge zum Thema Fashion oder Social Media gehalten. Am Donnertag, also dem ersten Tag des Pop-up Stores, hielten beispielsweise Madeleine Alizadeh vom Blog DariaDaria und der Youtuber Michael Buchinger vom gleichnamigen YT-Kanal einen Vortrag zum Thema „Virale Contentverbreitung – Werkzeuge und Taktik beim Bloggen“. Nach diesem Vortrag konnte ich mir natürlich nicht die Möglichkeit nehmen lassen die Person hinter DariaDaria persönlich kennen zu lernen, nachdem ich bereits vor circa einem Jahr den super sympathischen und authentischen Michi Buchinger zufällig in einem kleinen Cafe in Wien getroffen habe. Nun auch Madeleine Alizadeh kennenlernen zu dürfen war definitiv ein kleines Highlight für mich, als großer und langjähriger Fan von DariaDaria.

Rückblickend kann ich nun sagen, dass der Pop-up Store eine wirklich gute Idee von Zalando war, also gerne wieder! Und wenn ihr heute, also am Samstag den 12., noch nichts vor habt, dann schaut doch vorbei.

Turnersee

DSC_0179DSC_0194 Mein erster Reisetipp für Österreich ist der Turnersee in Kärnten! Jedem, der mich ein bisschen besser kennt, wird sofort klar sein, warum gerade dieser See in meinem ersten Blogbeitrag vorkommen muss. Man könnte sagen, dass Kärnten und gerade die Gegend um den Turner- und Klopeinersee meine 2. Heimat ist. Das erste Mal habe ich hier mit meinen Eltern Urlaub gemacht, da war ich gerade einmal 3 Jahre alt. Seit diesem Sommer sind wir jeden darauffolgenden wieder hier her gefahren und oft waren wir ein ganzes Monat lang hier. Ich habe es geliebt! Viele andere Familien mit Kindern in meinem Alter waren hier und jeden Sommer habe ich neue Freunde dazu gewonnen. Mittlerweile treffen wir hier auf alte Freunde und Bekannte, die es so wie uns jedes Jahr aufs neue an diesen naturgeschützten See zieht. Wer sich jetzt Riesenrutschen und viel Action erwartet, wird enttäuscht sein: keine Luxushotels, demnach auch keine nach Katalog eingerichteten top modischen und modernen Zimmer, keine Spabereiche und keine perfekt bearbeitete Landschaft. Nein, das alles gibt es hier nicht. Dafür gibt es allerdings Felder, Berge, Wälder und eben diesen naturbelassenen See, der relativ klein und unbekannt, aber so wunderschön ist. Hier braucht man (oder zumindest ich) keinen Spabereich, denn wenn man im See schwimmt und rund um sich schaut, sieht man ein unbeschreibliches Panorama, das einem eine solche Gelassenheit verleiht und einen wirklich beruhigt. Tja und das sind zwei Dinge, nach denen ich im Urlaub besonders suche und vielleicht die beziehungsweise der ein oder andere von euch ja auch.