5 Dinge, die ich in meinem ersten Jahr als Studentin gelernt habe!

Als StudentIn wird man ins eiskalte Wasser geschmissen. Es gibt keinen Klassenvorstand, der dich lenkt und leitet. Keine KlassenkollegInnen, die dich in einer gemeinsamen Whats-App Gruppe an die bevorstehende Prüfung erinnern. Es gibt niemanden, der dir von sich aus hilft. Und trotzdem überlebt der Großteil der StudentInnen das erste Jahr an der Uni ohne gröbere Schäden. Zumindest ohne offensichtliche.

Nein okay, ich übertreibe jetzt gerade etwas. Um ehrlich zu sein mochte ich mein erstes Studienjahr sogar sehr. Es hat mir so viel besser gefallen, als der Schulalltag und das liegt genau an den Gründen, die ich vorher genannt habe. Gerade, weil es nicht mehr diese lenkenden und leitenden Menschen im Umfeld gibt. Nichts gegen meinen Klassenvorstand – er war ein richtig cooler Typ – oder meine KlassenkollegInnen – die waren (meistens) auch voll nett – aber nach 8 Jahren in den gleichen Räumen mit den gleichen Strukturen und den gleichen Menschen hat es sich für mich wortwörtlich wie ein Befreiungsschlag angefühlt aus den altbekannten Mustern auszubrechen und sich neuen Herausforderungen zu stellen. Das kann schief gehen. Natürlich. Und es sind auch immer wieder kleine Dinge anders verlaufen als geplant. Aber trotzdem hat es mir unglaublich viel Spaß gemacht „einfach mal zu machen“ und nicht immer schon im Vorhinein zu wissen wie der Hase läuft (Oh Gott, habe ich gerade wirklich dieses miese Sprichwort verwendet? Sorry!).

So und nun zu den wesentlichen Inhalten dieses Beitrags: 5 Dinge, die ich im ersten Jahr als Studentin gelernt habe.

Numero uno: Anonymität hell yes

Für einen in einer Stadt lebenden Menschen ist Anonymität ja sowieso etwas Normales und nichts, worüber man redet oder sich überhaupt Gedanken macht. Wenn man dann aber von der Schule, in der man 8 Jahre seines Lebens verbracht hat, auf eine staatliche Universität wechselt, dann bekommt Anonymität eine ganz andere und neue Bedeutung. Dich kennt nämlich niemand. Und du kennst auch niemanden. Zumindest niemanden, den du nicht kennen willst. Das muss man mögen…und jap ich mag das sehr!

Numero due: Man lernt viele coole und interessante Menschen kennen.

Jap, ich bin mir dessen bewusst, dass dieser Punkt, nachdem man den ersten gelesen hat, schwerst schizophren klingt, aber so ist. Also ja ich stehe voll und ganz zu meiner Schizophrenie, denn auf der Uni lernt man viele coole Menschen kennen. Wenn man will. Man kann auch niemanden kennen lernen. Mann kann, man muss aber nicht und das ist etwas, das ich absolut feiere.

Wenn man neue Leute kennen lernt und merkt, dass man nicht auf einer Wellenlänge ist, dann distanziert man sich wieder von einander und das ist auch okay. Denn es gibt ja noch Tausende andere, die man besser kennen lernen kann. Also nicht so wie in der Schule, wo man es sich mit der Mehrheit gut stellen muss, denn es gibt ja nur diese Leute und keine anderen.

Numero tre: Ich spreche Piefken-Deutsch.

…zumindest für die Mehrheit der dialektsprechenden ÖsterreicherInnen. Für WienerInnen bin ich ein bisschen deutsch, aber noch als Österreicherin akzeptabel. Und für Deutsche bin ich als „nicht definierbar“ einzustufen. Auch nicht als eine von ihnen, denn so richtiges deutsches Deutsch spreche ich ja dann doch nicht. Verwirrend? Ja für mich erst. Da stellt sich mir die Frage: Wo gehöre ich dazu? Ich muss doch irgendwo dazu gehören. Muss ich irgendwo dazugehören?

Wenn jemand eine Antwort dazu hat, bitte an mich wenden! Danke schon einmal im Vorhinein. 😉

Ah ja für diejenigen, die mich noch nie im real life sprechen gehört haben: Meine Sprache orientiert sich stark an der Schriftsprache. Mehr als es bei anderen der Fall ist. Es kommt eigentlich nur hin und wieder vor, dass ich ein Wort verwende, das so nicht im Duden steht. Und das ist für viele Dialektsprechende ÖsterreicherInnen anscheinend mit der Sprache unserer Nachbarn gleichzusetzen.

Numero quattro: Es gibt weniger Menschen, die glauben zu wissen, was das Richtige für dich ist.

LehrerInnen, die meinen dir Lebens-, Lern oder allgemein Survivaltipps geben zu müssen, werden glücklicher Weise nicht durch solche ProfessorInnen ausgetauscht. Es interessiert niemanden, was du wie machst. Tipps kannst du dir natürlich schon holen – wie zum Beispiel von der Studierendenvertretung. Aber ob die dir Auskunft geben kann ist Glückssache. Da ist es meist sinnvoller, wenn du dich selbst auf die Suche nach Infos im Internet begibst. Teilweise kommt man sich da schon wie Sherlock vor…ABER das ist immer noch besser, als LehrerInnen, die ungefragt ihre Weisheiten an dich weitergeben, und du in solchen Situation oft keinen Plan hast wovon überhaupt die Rede ist und aus Höflichkeit einfach nur lächelst und nickst.

Numero cinque: 08:00 in der Schule ist ein anderes 08:00 als auf der Uni

Zu Schulzeiten schaffte ich es spätestens 1 Minute vor 8 gehetzt im Klassenzimmer zu erscheinen. Es war normal um halb 7 aufzustehen. Es war nichts dabei. Und heute? Lehrveranstaltungen um 08:00 werden kategorisch ausgeschlossen – hallo? Ich brauche schließlich meinen Schönheitsschlaf. Andere Lehrveranstaltungen um 09:45 hingegen sind teilweise echt schon hardcore. Crazy, wie sich die Gewohnheiten und Prioritäten verschieben.


Das waren die „big learnings“ der letzten Monate – aber eigentlich gibt es da noch so viele mehr. Als Student oder Studentin lernt man einfach ununterbrochen! Jaja…Seid ihr auf ganz andere Dinge drauf gekommen? Freue mich über einen Austausch in den Kommentaren!

 

 

Meine liebsten Podcasts

So viele unfassbar gute Dinge werden meiner Meinung nach von vielen unterschätzt. Podcasts sind zum Beispiel so eine Sache, die bei der breiten Masse kaum Beachtung finden. Deshalb soll es in diesem Blogpost genau um diese gehen. Genauer gesagt um die Podcasts, die mich immer wieder zum Lachen bringen, zum Nachdenken anregen oder einfach gute Unterhaltung bieten.

MAKE IT  HAPPEN PODCAST

Dieser Podcast beschäftigt sich vor allem mit kreativen Jobs und Personen, welche in diesen arbeiten. Genauso werden kreative Schaffenspausen oder der mögliche Sinn von Instagram zum Thema gemacht. Jen Carrington steht hinter diesem Podcast und macht das meiner Meinung nach wirklich gut. Sehr inspirierend!

LADIES WHO LUNCH

Ein Podcast, der von zwei jungen Frauen – Ingrid Nilsen und Cat Valdes – geführt wird. Die Gespräche sind offen und authentisch. Die Inhalte unverblümt. Die Episoden reichen von Themen wie „How We Turned Our Hobbies Into Careers“ oder „Our Bodies, Our Stories“ bis hin zu „Online Dating:  How Do You Do This Thing?“ und „Balancing Independence and Validation“. Sehr unterhaltsam!

FILLER PODCAST 

Vermutlich mein aller liebster Podcast von allen! Zwei Engländer, namens Harry Hitchens und Matt Shore, interviewen Menschen aus den verschiedensten Bereichen. Was sie aber alle gemeinsam haben? Jede und jeder von den Interviewten hat einen spannenden Job. Abgesehen von den Inhalten, wirken die beiden Moderatoren echt humorvoll und sympathisch.


Was sagt ihr zum Thema „Podcasts“? Hört ihr euch welche an? Wenn ja, dann lasst doch bitte, bitte Empfehlungen da – freu mich immer über Neues zum Hören! Gerne auch aus anderen Bereichen, wie Gesellschaftskritik, Reisen, Comedy, …

UPDATE: Was bei mir in den letzten Monaten so los war…

Hallihallo Bloggerwelt!
Hallihallo Leserinnen und Leser!

I’m back! Ja, ich bin wieder zurück – und zwar so richtig!
Die letzten Monate war es hier absolut still. Zwischendurch kam einmal ein Post, danach aber wieder lange nichts. Warum das so war? So genau kann ich euch das auch nicht sagen, weil ich es selbst nicht weiß.
Ich hatte keine richtig guten Ideen, wenig Motivation etwas Mittelmäßiges zu publizieren und abgesehen davon war im „Real Life“ einfach immer etwas los, sodass ich mich voll und ganz darauf konzentriert habe. Was alles in den letzten Monaten bei mir passiert ist, will ich euch heute erzählen. Da ja nicht alle meine Blog-Leserinnen und Leser mich auch auf Twitter und Instagram stalken (jaja da gibt es ein paar, die das tun – bitte weiter so), will ich euch meine Posts von diesen beiden Plattformen präsentieren, damit ihr alle up-to-date seid. Außerdem ist es, finde ich, ein ganz guter Einstieg, um wieder zum „Blogger-Alltag“ zurückzukehren.
Apropos „Blogger-Alltag“: Posts werden ab jetzt wieder regelmäßig erscheinen!! Einen bestimmten Upload-Tag gibt es (noch) nicht.

Beginnen wir einmal mit den Monaten Mai und Juni:

mai u juli insta

Auf Instagram war ich nicht besonders aktiv, wie man sieht. Gerade einmal 5 Fotos wurden in diesen zwei Monaten hochgeladen. Das Wichtigste in diesem Monat? Vermutlich die Bundespräsidentenwahl – zu dem Zeitpunkt hatten wir alle keine Ahnung, wie lange diese Wahl noch Gesprächsthema sein wird. Tja…

Auf Twitter war ich da hingegen schon um Einiges öfter. Von Brexit, über Fußball bis hin zu Frauenpower und österreichischer Politik ist alles dabei!

twitter mai juni nr 8

tweitter mai juni nr 7

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twitter mai juni nr 3

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Nun zum Juli und August – obwohl dazu gesagt werden muss, dass der August ja noch nicht vorbei ist und somit vermutlich noch Einiges dazu kommen wird.

Instagram hat mir im Juli und besonders im August sehr viel Spaß gemacht (und macht es mir noch immer): Eine Kombination aus Wien, Kulinarik, Urlaub in Kärnten und Spanien und natürlich lieben Menschen.
Wenn ihr Genaueres zu den einzelnen Fotos erfahren wollt, dann könnt ihr auch gerne hier vorbeischauen.

instagram juli august nr 6

instagram juli august nr 5

instagram juli august nr 4

instagram juli august nr 3

 

Auf Twitter wurde es hingegen wieder ruhiger:
Aber auch hier findet man mal wieder, wie so oft, meinen liebsten Twitter-Buddy Yvi Cathé (kleiner Shoutout an dieser Stelle):

twitter august last one

twitter juli agust nr 5

twitter juli august nr 4.1

twitter juli august nr 3

instagram juli august nr 2

 

So das waren nun meine letzten Monate in Form von Twitter- und Instagram-Posts. Wie ihr seht reichen die Inhalte von Politischem, wie der Bundespräsidenten-Wahl, meinem Studentenleben bis hin zu totalem Blödsinn, den ich gepostet habe. Sorry for that! Wenn ihr aber mehr von so hochwertigem geistigen Output meinerseits wollt, dann folgt mir doch auf Instagram oder Twitter!

Mit neuer Motivation und einer großen Portion an Kreativität wird’s nun in den nächsten Wochen weitergehen! Ich freu mich!

 

Geht wählen! Nützt eure Stimme!

Soll ich  morgen wieder einmal ausschlafen oder doch lieber früher aufstehen? Habe ich mehr Lust auf Schoko- oder Vanilleeis? Wo soll es denn nächsten Sommer hingehen – an einen See in Österreich oder doch ans Meer?  Und was soll ich heute überhaupt anziehen? Entscheidungen über Entscheidungen und täglich treffen wir sie.

Wir treffen Entscheidungen sogar so oft, dass uns meistens gar nicht klar ist, dass wir sie getroffen haben. Das sind zumeist Entscheidungen, mit denen wir tagtäglich konfrontiert werden und gar keine andere Möglichkeit haben, als A oder B zu sagen. Das sind die Entscheidungen, die jede und jeder als ihr oder sein Leben bezeichnet. Dies können private oder auch berufliche Entscheidungen sein – manche fallen uns leichter und andere etwas schwerer. Und trotzdem: Wir treffen sie. Wir drehen uns nicht einfach um, gehen nicht einfach weg  und sagen, dass wir sie nicht treffen, denn – um bei einem der oben genannten Beispiele zu bleiben – wir müssen nun einmal irgendetwas anziehen.

Ganz egal, wie schwer uns das Treffen einer Entscheidung fällt, es hat auf jeden Fall Auswirkungen. Geht es um die tägliche Frage was man denn anziehen soll, werden die Folgen in den meisten Fällen nicht sehr verheerend sein. Und trotzdem überlegen wir, wägen ab, was besser zusammen passt und schauen vielleicht, wie das Wetter ist. Ganz schön viele Gedanken um etwas doch relativ Unwichtiges. Bei etwas größeren Themen, wie einem möglichen Jobwechsel oder allgemein den beruflichen Zukunftsplänen machen wir uns schon mehr Gedanken. Denn schließlich werden uns die Folgen der Entscheidungen, die wir heute treffen, auch noch morgen tangieren.

Wenn man nun aber noch größere Entscheidungen, wie beispielsweise politische, betrachtet, passiert oft das Gegenteil: Menschen entziehen sich der Entscheidung und fühlen sich nicht angesprochen. Sie tauchen ab, wenn es zu einer Wahl kommt, und bleiben damit aber meist anonym. Der Anonymitätsfaktor macht das Ganze erheblich einfacher, als bei einer beruflichen Entscheidung einfach nicht mehr in die Arbeit zu gehen. Wir glauben, dass es bei 8 Millionen Menschen niemandem auffallen wird, dass wir nicht wählen waren. „Bleiben doch eh noch Millionen andere, welche die Entscheidung treffen werden. Ich habe ja eh kein Mitspracherecht und meine Stimme kann da gar nichts verändern.“ Und das ist – meiner Meinung nach – eine absolut falsche Herangehensweise. Natürlich kann eine einzelne Stimme nicht die ganze Welt ändern, allerdings ist diese eine Stimme eine Möglichkeit, die Zukunft des Landes mitzugestalten und warum sollte man diese nicht nützen?

Warum ich diesen Artikel schreibe? Diesen Sonntag ist die Bundespräsidentenwahl und ich finde, dass jede und jeder ihr bzw. sein Wahlrecht nützen sollte. Wenn wir schon täglich 10 Minuten vor dem Kleiderschrank stehen, dann können wir uns auch die wenigen Sekunden nehmen, in denen wir ein Kreuzchen in der Wahlkabine machen. An welcher Stelle man sein Kreuz setzt, muss jede und jeder für sich selbst entscheiden und da kann und will ich auch gar nicht Wahlempfehlungen aussprechen. Was ich allerdings mit diesem Artikel schon bewirken möchte, ist, einen geistigen Stoß zu geben, wählen zu gehen um sich nicht im Nachhinein ärgern zu müssen, dass das Ergebnis nicht wie gewünscht aussieht. Ganz nach dem Motto: „Wenn man nicht wählen geht, darf man sich nachher auch nicht aufregen!“

In diesem Sinne: Geht wählen! Trefft Entscheidungen und nehmt diese eine Stimme, die ihr habt, ernst!

[An dem Foto habe ich keinerlei Rechte!  Copyright by fotolia.com]

 

Kurztrip nach Italien

Ein gutes Buch in der Hand. Blick auf’s Meer. Die Sonne im Gesicht. Ich kneife die Augen zusammen. Schiebe meine Sonnenbrille von meinem Kopf hinunter auf meine Nase. Ich befinde mich auf dem Balkon unseres Hotels. Unten auf der Straße höre ich zwei ältere italienische Damen, die sich ihrem Ton nach zu urteilen gerade sehr amüsieren. Unfassbar wie melodiös das Italienische klingt.

Diese 1000 Eindrücke versuche ich so gut wie möglich einzuatmen und aufzusaugen. Denn so ein kurzer Trip kann ganz schön schnell vorbei sein. Um genauer zu sein haben wir uns nach Triest und Grado begeben. Ich hätte wirklich nicht gedacht was 5 Tage Sonne und Wärme bewirken können: pure Entspannung und totaler Stressabbau. Schon nach nur wenigen Schritten am Meer entlang, hab ich wieder einmal gemerkt wie sehr ich doch ein Sommermensch bin. Ja klar, der Winter ist ganz nett, aber kann definitiv nicht mit dem Frühling und schon gar nicht mit dem Sommer mithalten

Hotel Miramare (absolut empfehlenswert)
Hotel Miramare, Triest (sehr empfehlenswert)
Castello Miramare
Castello Miramare, Triest

Castello Miramare

Nun aber zu den beiden Destinationen: Triest ist eine so wunderbare Stadt, mit deren schönen Ecken ich wirklich nicht gerechnet habe. Da wir ein wenig außerhalb der Stadt und direkt am Meer gewohnt haben, hatten wir es nicht weit zum Castello Miramare, das auf jeden Fall eine Empfehlung wert ist. Genauso hatte aber auch das Zentrum seinen Charme. Obwohl man doch auch viele ungepflegte, vielleicht etwas heruntergekommene Straßen außerhalb des Zentrums findet, bietet diese relativ kleine Stadt sehr viel Schönes. Wenige Touristen, eine entspannte und überhaupt nicht gestresste Stimmung und ein gutes Kultur-, sowie Shoppingangebot. Genau perfekt für einen Wochenendtrip.

Überrascht waren wir über die Art der Menschen – sehr offen und extrem freundlich. (Aber es ist ja nicht so, dass man das in Wien nicht auch finden würde…naja.)Auffallend war ebenfalls der Kleidungsstil der Leute bzw. die Stilrichtung, die fast jedes Geschäft angeboten hat: Sehr klassisch und meistens doch eher konservativ. Mode, die am Puls der Zeit ist, oder die sogenannte „Hipster-Mode“ findet man oder fanden wir zumindest kaum.

Castello Miramare
Castello Miramare

Triest

Duino
Duino

Da wir nach 4 Tagen Triest noch immer nicht genug Pizza und Pasta gegessen hatten, fuhren wir noch für einen Tag nach Grado. So enttäuschend der Großteil der Stadt aufgrund seiner Architektur und seinem nicht vorhandenen Charakter auch war, fanden wir um die Kirche herum doch noch einen alten Stadtkern, der wunderschöne und so charmante Gassen beinhaltet. Im Sommer kann Grado sicher eine nette Urlaubsdestination für diejenigen sein, die vor allem auf baden, essen und flanieren aus sind. Jedem/Jeder, der jedoch auf der Suche nach einem „echten“ italienischen Örtchen ist, kann ich von Grado nur abraten. Denn „echt“ ist hier kaum etwas. Im Gegenteil: Bei den meisten Straßen und Geschäften erhält man den Eindruck, dass alles ausschließlich für Touristen aufbereitet wird. Nicht unbedingt meines. Aber genug gemeckert.

Duino
Duino

Sonnenuntergang Triest

Alles in allem war es eine wunderbare Auszeit und Verschnaufpause, die genau zur richtigen Zeit kam. Einfach einmal spontan für ein Wochenende wegfahren – das kann ich nur jedem und jeder empfehlen. Es bewirkt wirklich Wunder.

Verschnaufpause rund um die Uni

Für viele Studentinnen und Studenten heißt es entweder schon seit ein paar Wochen oder in ein paar Tagen wieder, früh aufstehen und lernen. Für die Glückspilze unter euch vielleicht auch nur lernen, wenn überhaupt. 😉 Je nachdem wie viel ihr euch für das nächste Semester vorgenommen habt, kommt es doch leider immer wieder vor, dass sich Lehrveranstaltungen überschneiden oder man zwei Stunden dazwischen Zeit hat, in denen es sich meist nicht lohnt nach Hause zu fahren. Für diesen zweiten Fall bietet es sich an ein nahe gelegenes Lokal aufzusuchen, das am besten gemütlicher als die Mensa oder der McDonalds ist. Aus diesem Grund will ich euch meine Favoriten heute vorstellen.

1. Café Francais.

Für alle nicht Französisch Sprechenden unter euch: Keine Sorge, es ist alles auch in Deutsch angeschrieben. Absolut empfehlenswert ist in diesem Kaffeehaus das Frühstück, genauso wie Quiche Lorraine. Aufgrund der meist niedrigeren Laustärke ist es, finde ich, auch super angenehm um dort zu lernen oder für die Uni etwas vorzubereiten.
Nachteil: Die Preise sind nicht unbedingt Studentenfreundlich, weshalb man vielleicht nicht mit großem Hunger und leerem Magen hinschauen sollte, sondern vielleicht eher wegen eines kleinen Snacks.

Währinger Straße 6-8, 1090 Wien

2. Stadtkind.

Dieses Café bietet super leckere Hauptspeisen an, allerdings gehört auch dieses Lokal leider nicht zu den billigsten, aber dadurch, dass die Speisen einfach richtig gut schmecken, kann man da schon einmal ein Auge zudrücken. Tagsüber lässt sich hier ebenfalls gut lernen, da dieses Café aufgrund der großen Fenster besonders hell ist. Allerdings Achtung: Ab ca. 18 Uhr wird die Beleuchtung gedimmt, wodurch eine romantische Stimmung erzeugt wird, die eher zum Candlelight-Dinner als zum Lernen einlädt.

Universitätsstraße 11, 1010 Wien

3. Juice Factory.

Als drittes möchte ich euch einen „Saftladen“ vorstellen – also ein Lokal, das Säfte anbietet. Bald beginnt (hoffentlich!!!) der Frühling und dann ist es besonders nett sich einen Juice zu holen und sich damit vielleicht in den Park zu setzen, während man sich auf die nächste Veranstaltung vorbereitet. An einem kühleren Tag kann man sich aber natürlich auch in die Juice Factory hineinsetzen, denn es werden genauso auch Snacks und verschiedene andere Getränke, wie Kaffee angeboten.

Schottengasse 4, 1010 Wien

Das war nun eine kleine, aber feine Auswahl meiner Lieblingsspots rund um die Uni. Wo verbringt ihr gerne eure Pausen? Hinterlasst mir gerne einen Kommentar!

It’s all about…STRIPES!

Nach einer längeren Pause melde ich mich nun mit einem Beitrag zum Thema Dekoration und Interieur zurück. Wenn ihr mir auf Instagram folgt werdet ihr vielleicht schon bemerkt haben, dass ich mich sehr für dieses Thema interessiere und mir wirklich stundenlang Fotos von fremden Wohnungen anschauen könnte. Okay das klingt gerade sehr creepy oder? Aber nein, ich bin keine Stalkerin, sondern finde es einfach nur sehr inspirierend zu sehen, wie andere Menschen leben. Eine Person, deren Einrichtungsstil ich sehr ansprechend finde, ist Madeleine Alizadeh von dem Blog DariaDaria. So bin ich auch vor längerer Zeit auf ein Bild gestoßen, das sie in ihrer Wohnung hatte.

(c) DariaDaria
(c) DariaDaria

Mir persönlich gefällt diese Bild unglaublich gut. Ich bin mir sicher, dass es vielen zu langweilig erscheint, aber ich finde gerade diese Einfachheit, das Geradlinige und die Farb-Kombi machen das Bild aus. Außerdem liebe ich alles, wo Streifen darauf sind. Ich will gar nicht wissen, wie viele Streifen-Teile ich wirklich zuhause habe…;) Aus diesem Grund hab ich mir überlegt wie ich denn zu diesem oder einem ähnlichen Bild komme und schnell habe ich 2 Möglichkeiten gefunden. Die eine ist die etwas weniger kreative, aber dafür genauere und zwar braucht man dafür nur einen Computer. Ich denke, dass ich nicht ausführlicher erklären muss, wie man schwarze Striche auf einem PC macht. Für die Alternative braucht man schon ein bisschen mehr, aber auch nicht viel.

In jedem Fall braucht ihr:

Bilderrahmen
Passepartout (schwarz oder weiß)

Für die „Bastel“-Variante braucht ihr:

Kleber
schwarzes Papier, schwarzes Klebeband oder schwarze Filmstreifen*

Streifenbild 1.0

Streifenbild 2.0

Ich habe mich für die zweite, also für die Bastel-Variante entschieden. Die Finger werden zwar nachher ein wenig klebrig und das Bild wird vermutlich nicht zu 100% perfekt sein, weil der Mensch nun einmal doch mehr Fehler macht als der Computer. Mich persönlich stört es allerdings überhaupt nicht, wenn die Abstände leicht von einander abweichen. Da mich das Basteln sehr beruhigt, fiel mir die Entscheidung relativ leicht. So, nachdem ihr nun alles Notwendige zusammengesucht habt, kann’s auch endlich losgehen. Überlegt euch vielleicht zuerst wie euer Bild am Ende ausschauen soll und falls ihr mit Papier arbeitet, schneidet gleichgroße Streifen aus. Danach kann es auch schon mit dem klebrigen Teil losgehen. Klebt einfach die schwarzen Streifen in einer Anordnung eurer Wahl auf Karton oder Papier. Ich habe dafür den Zettel genommen, der bereits in dem Bilderrahmen enthalten war, aber ihr könnt das natürlich wie ihr wollt machen. Wenn alle Streifen auf dem Papier kleben,  seid ihr auch schon fertig. Überhaupt nicht schwierig, schnell gemacht und trotzdem schaut es besonders aus.

Meine Variante dieses Bildes. Nicht perfekt und noch "einfacher" als das Original, aber ich bin durchaus zufrieden.
Tada: Meine Variante dieses Bildes. Nicht perfekt und noch „einfacher“ als das Original, aber ich bin durchaus zufrieden.

 

Wenn ihr das nachmachen solltet, würde ich mich wirklich sehr über Fotos freuen. Am besten ihr markiert mich einfach auf Instagram! ❤

*Natürlich könnt ihr auch eine andere Farbe eurer Wahl nehmen, genauso wie eine andere Art von Streifen, falls ihr zufällig etwas Passendes zuhause habt.

 

 

OutfitStory: Die Abenteurerin

#11 | 2 | 34 | 5

Der Wecker läutet. Es ist 07:00 Uhr. Eine Zeit, zu der sie zuhause normalerweise noch länger tief im Schlummerland weilt und kein nervendes Läuten des Weckers hören muss. Kurz bevor sie auf die Schlummertaste drücken will, um sich wieder in die weiche Decke des Hotels kuscheln zu können, fällt ihr ein, wo sie gerade ist und warum sie sich den Wecker so früh gestellt hat. Sie befindet sich in einem Hotelzimmer in Hamburg. Es war wieder einmal eine für sie so typische Aktion. Gestern Abend war sie hier her geflogen und morgen Früh geht es auch schon wieder zurück nach Hause. Heute muss sie also jede Sekunde ausnützen, möglichst viel von dieser so schönen Stadt in sich aufsaugen und eben nicht bis Mittag schlafen. Ein Kribbeln, so eine positive Aufregung, durchfährt sie. Mit einem Lächeln schiebt sie die Decke weg und setzt sich auf. Sie freut sich auf den Tag. Zuallererst geht’s aber ins Bad, um wacher zu werden. Zurück im Zimmer zieht sie die Kleidungsstücke an, die sie sich für diesen kurzen Trip ausgesucht hatte. Ihr Outfit ist praktisch und perfekt für den Citywalk. Trotzdem war es ihr aber wichtig einzupacken, was nicht nur praktisch ist, sondern auch worin sie sich wohlfühlt. Ein letzter Blick in den Spiegel und los geht’s.

Sie verlässt das Hotel und spürt sofort die frische Seeluft in ihrem Gesicht. Hamburg ist nun einmal im Norden und noch dazu am Meer. Von der Kälte unberührt, begibt sie sich auf die Suche nach einem Coffeeshop. Denn auch wenn sie nicht viel Zeit hat, auf Kaffee kann und will sie nie und nimmer verzichten. Da fällt ihr ein kleines, einladendes Café auf. Sie findet gleich einen freien Tisch direkt am  Fenster mit Ausblick auf die belebte Straße. Aufgrund der heißen Kaffeetasse, die sie in ihren Händen hält und an der sie sich wärmt,  beschließt sie jetzt doch ihre Jacke (1) auszuziehen. Der weiche Stoff zwischen ihren Fingern fühlt sich gut an. Sie hängt die Jacke über die Sessellehne und lässt ihren Blick durch das Lokal schweifen. Nach ein paar Minuten des Beobachtens greift sie wieder zu ihrer Jacke und macht sich weiter auf den Weg in die Altstadt. Sie schlendert durch die Gassen und bewundert schließlich das sehr bekannte Chilehaus. Schnell googlet sie Hintergrundinfos dazu und lässt den Anblick und die Umgebung auf sich wirken.

Weiter geht es zum Hafen, wo sie sich gleich mal eines dieser für Hamburg typischen Fischbrötchen kauft. Sie stellt sich zu einem Tisch dazu, wo bereits ein paar Kunststudenten stehen, wie sie später erfährt. „Hey, cooler Pullover (2) , den du da hast!“, sagt eines der Mädchen, das ebenfalls an diesem Tisch steht. Sofort kommen die beiden ins Gespräch und die Gruppe beschließt die „Ein-Tages-Touristin“ durch Hamburg zu führen und ihr ihre speziellen Hotspots zu zeigen. Dank der Studenten lernt sie nun nicht nur die üblichen touristischen Orte in der Altstadt, sondern auch das echte, das moderne Hamburg kennen. Im Laufe des Nachmittags entdeckt sie auch ein paar Kleinigkeiten, die sie ihrer Familie und ihren Freunden mitbringen will, damit die ihr auch wirklich glauben, dass sie mal eben kurz in Hamburg gewesen ist. Sorgfältig packt sie die Mitbringsel in ihren Rucksack (4) und verschließt ihn gut. Sie will unbedingt noch die berühmte Speicherstadt besuchen, auch wenn diese mittlerweile doch sehr touristisch geworden ist.  Los geht’s also in die abends so schön beleuchtete Speicherstadt. Als sie jedoch schließlich alle der Hunger packt, machen sie sich auf zu einer Kneipe. Gierig stürzen sie sich auf die bestellten Burger. Etwas zu gierig vielleicht, da prompt Ketchup auf ihrer Hose (3) landet.

Drei Bier, intensive Gespräche und einige Lachkrämpfe später, stolpert die Gruppe aus dem Lokal. Es werden Handynummern ausgetauscht und man verspricht, sich bald einmal zu melden. Sie macht sich auf den Weg zurück zum Hotel und freut sich, ihre Schuhe (5), die sie gut durch den Tag gebracht haben, nach rund 17 Stunden endlich auszuziehen. Mit tausend sich in ihrem Kopf angesammelten Eindrücken wirft sie sich erschöpft aufs Bett. Unweigerlich zeichnet sich ein zufriedenes Lächeln auf ihrem Gesicht ab. So spontan und kurz dieser Trip auch war, diese Eindrücke werden ihr auf jeden Fall noch länger im Gedächtnis bleiben. Schon allein wegen des Flecks auf ihrer Jeans, der nun wirklich eine etwas andere Erinnerung an diesen Tag ist.

 

#1 THOUGHTFUL THURSDAY: Wie geht’s dir?

Holt euch doch auch einen Tee oder Kaffee, so wie ich es hier getan habe, während ihr den ersten Thoughtful Thursday Blogpost lest. (c) C. W.
Holt euch doch auch einen Tee oder Kaffee, so wie ich es hier getan habe, während ihr den ersten Beitrag zum „Thoughtful Thursday“ lest.
Fotocredits: Clara W.

Wann ist es eigentlich passiert, dass der Satz „Wie geht es dir?“ zu einer Floskel ohne Bedeutung wurde oder überhaupt nicht mehr gesagt wird?

Diese Frage geistert bereits seit einigen Tagen, wahrscheinlich sogar Wochen in meinem Kopf herum. Aber aufgrund des Prüfungsstresses haben diese Gedanken erst jetzt ihren Weg auf’s Papier oder besser gesagt auf diesen Blog gefunden. (Und ja, es ist wieder einmal so eine Nachtaktion, in der ich das abtippe. Ich bin wohl zu später Stunde wirklich am kreativsten.)

Die meisten werfen die Frage „Wie geht es dir?“  nach ein „Hallo“ hinten dran, was dann zu einem Einheitsbrei „Ohhallowiegehtsdir“ wird. Von unserem Gegenüber erwarten wir so etwas wie „Ja gut und dir?“, worauf wir dann natürlich ebenfalls mit einem „ja ebenfalls“ und wenn wir besonders lustig drauf sind noch mit einem „Boah das Wetter heute ist aber echt mies.“ antworten. Kein Wort verlieren wir über den Streit, der uns heute Morgen so zu schaffen gemacht hat. Kein Wort über die Emotionen, die gerade überhand nehmen. Kein Wort zu unseren Gedanken, die uns bereits seit einigen Tagen nicht mehr loslassen. Kein Wort, das beschreibt, wie es uns wirklich geht. Denn, das macht man halt nicht. Es ist wie eine unausgesprochene Abmachung: Ich antworte oberflächlich. Du antwortest ebenfalls mit etwas Belanglosem. Und dann können wir weiter so tun, als ob unsere Leben perfekt und makellos seien. Und das sind sie natürlich auch. Natürlich.

So läuft das, denke ich, in den meisten Fällen ab. Und ich will mich hier jetzt sicher nicht heraus nehmen und auf andere mit dem Finger zeigen, denn ich mache es selbst und behaupte sogar diese „Einheitsbrei“-Floskel sehr gut zu beherrschen. Aber in vielen Fällen stelle ich diese Frage mit einem ehrlich verbundenen Interesse. Gerade bei Menschen, die mir wichtig sind, frage ich „Wie geht’s dir?“, weil ich einfach wirklich genau das und keine oberflächlichen „ja gut“ Antworten hören will.

Jede und jeder von uns hat viel um die Ohren und da kommt man nicht dazu sich jeden Tag zu sehen oder ausgiebige Telefonate zu führen und das ist ja auch nicht weiter schlimm. Aber wenn man sich dann endlich einmal wieder mehr Zeit für jemanden anderen nimmt, will man doch alles erfahren und so gut Bescheid wissen, sodass sich die Szenen vor dem inneren Auge abspielen lassen. Einfach so, als ob man dabei gewesen wäre. Das nennt sich in meiner Vorstellung Interesse. Und dieses ernsthafte und ehrliche Interesse an Menschen, an Freunden, Verwandten haben viele, glaube ich, verloren. Vielleicht sogar nie gehabt. Aber wenn dann jemand einmal wirklich Interesse zeigt und diese 4 Worte sagt, dann scheint es, als ob einige von uns so viel Redebedarf haben und ausschließlich mit sich selbst beschäftigt sind. Sie erzählen ellenlang von ihren Problemen und vergessen dabei allerdings ihrem Gegenüber, welches das gesamte Gespräch zugehört, nachgefragt und Tipps gegeben hat, eine einzige ernst gemeinte Frage ebenfalls zu stellen und zwar „Wie geht es dir?“.

Worum geht es bei Mode eigentlich wirklich?

Mode. Style. Fashion. Modebewusstsein. Stilvoll. Stillos. Billig. Elegant. Edel. Chic. Fashionista. #ootd #ootn

Es existieren dutzende Begriffe und Hashtags, die sich mit dem Thema Mode auseinandersetzen. Tagtäglich findet man Bilder auf Instagram, Pinterest und Facebook, wo Menschen ihr „Outfit Of The Day“, ihren Kleidungsstil, ihr Stilbewusstsein oder ihren Status anhand von teuren Marken-Produkten präsentieren.

Da dieses Thema ja doch ein sehr präsentes im Leben vieler ist und es auch mich immer wieder aufs Neue fasziniert, habe ich mir vorgenommen, dass sich nun auch jananella.com weiter in Richtung „Fashion“ entwickeln wird. Es sind bereits viele neue Blogposts geplant und vor allem die Kombination aus Mode und Storytelling wird die zukünftgen Beiträge dominieren. Aber mehr sei nicht verraten…

Nun zurück zum eigentlichen Thema: Mode.
Wer kennt das nicht: Man steht vor dem Kleiderschrank, starrt Minuten lang hinein und findet einfach kein Outfit, das man an diesem Tag anziehen will. Wenn uns dieses meist als oberflächlich abgestempelte Thema so wenig interessieren würde, dann könnten wir doch irgendetwas – egal ob es zusammen passt – auswählen. Nach dem Motto: „Ein neonpinkes T-Shirt, das ich letztes Jahr als Werbegeschenk erhalten habe, zu einer Leoparden-Leggings? Perfekt!“ Doch sind wir uns ehrlich: Wir alle wollen hübsch gekleidet sein, uns in unserem Outfit wohlfühlen und unseren Stil und unsere vielleicht neu erstandenen Kleider anderen Menschen präsentieren. Hier geht es auch überhaupt nicht um die Preisklasse, in der man einkauft, denn man kann auch mit günstigen Teilen ein schönes Outfit zusammenstellen. Mir geht es  bei Outfits beispielsweise darum, etwas zu finden, das sowohl chic ist und zu meinem Stil passt, sich genauso aber möglichst gemütlich und bequem in meinem Alltag einsetzen lässt. An manchen Tagen geht es mir wiederum nur um den Gemütlichkeits- und weniger um den Style-Faktor, an anderen ist es genau anders herum. Vor allem hängt das aber von meiner Stimmung ab und ich vermute, dass es den meisten von uns so geht.

Mit Kreativität hat Mode natürlich auch viel zu tun. Jeden Tag ein Outfit zusammenzustellen, das vielleicht nicht ident zu dem des vorherigen Tages ist, kann einen hin und wieder schon stressen. Aus alten Kleidungsstücken neue spannende Kombinationen zu kreiern, kann aber auch auf eine kreative Weise fordern. Wir stellen viel mit Mode an, genauso können Outfits aber auch viel mit uns anstellen. In einem Anzug oder einem edlen Abendkleid gehen wir aufrechter, wir fühlen uns attraktiver und sind vielleicht selbstbewusster. Wenn wir allerdings in unserer Jogginghose und einem alten T-Shirt auf der Couch sitzen fühlen wir uns vermutlich nicht mehr ganz so attraktiv. Natürlich braucht es für ein gesundes Selbstbewusstsein eindeutig mehr als ein paar hübsche Kleidungsstücke, aber trotzdem, denke ich, dass das Selbstbewusstsein dadurch unterstützt werden kann.

Mein Fazit: Das richtige Outfit ist nicht einfach nur „irgendetwas, das man halt anhat“, sondern kann sehr viel für uns tun und uns vielleicht zu einer besseren Stimmung oder mehr Selbstbewusstsein verhelfen.

Wie seht ihr das? Was bedeutet Mode und Kleidung für euch? Stimmt ihr mir zu oder denkt ihr euch gerade „Was ist das denn für ein Blödsinn“ ? Über eine kleine Diskussion in den Kommentaren würde ich mich sehr freuen!

[An den Fotos habe ich keinerlei Rechte.]