Meine liebsten Podcasts

So viele unfassbar gute Dinge werden meiner Meinung nach von vielen unterschätzt. Podcasts sind zum Beispiel so eine Sache, die bei der breiten Masse kaum Beachtung finden. Deshalb soll es in diesem Blogpost genau um diese gehen. Genauer gesagt um die Podcasts, die mich immer wieder zum Lachen bringen, zum Nachdenken anregen oder einfach gute Unterhaltung bieten.

MAKE IT  HAPPEN PODCAST

Dieser Podcast beschäftigt sich vor allem mit kreativen Jobs und Personen, welche in diesen arbeiten. Genauso werden kreative Schaffenspausen oder der mögliche Sinn von Instagram zum Thema gemacht. Jen Carrington steht hinter diesem Podcast und macht das meiner Meinung nach wirklich gut. Sehr inspirierend!

LADIES WHO LUNCH

Ein Podcast, der von zwei jungen Frauen – Ingrid Nilsen und Cat Valdes – geführt wird. Die Gespräche sind offen und authentisch. Die Inhalte unverblümt. Die Episoden reichen von Themen wie „How We Turned Our Hobbies Into Careers“ oder „Our Bodies, Our Stories“ bis hin zu „Online Dating:  How Do You Do This Thing?“ und „Balancing Independence and Validation“. Sehr unterhaltsam!

FILLER PODCAST 

Vermutlich mein aller liebster Podcast von allen! Zwei Engländer, namens Harry Hitchens und Matt Shore, interviewen Menschen aus den verschiedensten Bereichen. Was sie aber alle gemeinsam haben? Jede und jeder von den Interviewten hat einen spannenden Job. Abgesehen von den Inhalten, wirken die beiden Moderatoren echt humorvoll und sympathisch.


Was sagt ihr zum Thema „Podcasts“? Hört ihr euch welche an? Wenn ja, dann lasst doch bitte, bitte Empfehlungen da – freu mich immer über Neues zum Hören! Gerne auch aus anderen Bereichen, wie Gesellschaftskritik, Reisen, Comedy, …

UPDATE: Was bei mir in den letzten Monaten so los war…

Hallihallo Bloggerwelt!
Hallihallo Leserinnen und Leser!

I’m back! Ja, ich bin wieder zurück – und zwar so richtig!
Die letzten Monate war es hier absolut still. Zwischendurch kam einmal ein Post, danach aber wieder lange nichts. Warum das so war? So genau kann ich euch das auch nicht sagen, weil ich es selbst nicht weiß.
Ich hatte keine richtig guten Ideen, wenig Motivation etwas Mittelmäßiges zu publizieren und abgesehen davon war im „Real Life“ einfach immer etwas los, sodass ich mich voll und ganz darauf konzentriert habe. Was alles in den letzten Monaten bei mir passiert ist, will ich euch heute erzählen. Da ja nicht alle meine Blog-Leserinnen und Leser mich auch auf Twitter und Instagram stalken (jaja da gibt es ein paar, die das tun – bitte weiter so), will ich euch meine Posts von diesen beiden Plattformen präsentieren, damit ihr alle up-to-date seid. Außerdem ist es, finde ich, ein ganz guter Einstieg, um wieder zum „Blogger-Alltag“ zurückzukehren.
Apropos „Blogger-Alltag“: Posts werden ab jetzt wieder regelmäßig erscheinen!! Einen bestimmten Upload-Tag gibt es (noch) nicht.

Beginnen wir einmal mit den Monaten Mai und Juni:

mai u juli insta

Auf Instagram war ich nicht besonders aktiv, wie man sieht. Gerade einmal 5 Fotos wurden in diesen zwei Monaten hochgeladen. Das Wichtigste in diesem Monat? Vermutlich die Bundespräsidentenwahl – zu dem Zeitpunkt hatten wir alle keine Ahnung, wie lange diese Wahl noch Gesprächsthema sein wird. Tja…

Auf Twitter war ich da hingegen schon um Einiges öfter. Von Brexit, über Fußball bis hin zu Frauenpower und österreichischer Politik ist alles dabei!

twitter mai juni nr 8

tweitter mai juni nr 7

twitter mai juni nr 6

twitter mai juni nr 5.1

tweitter mai juni nr 4

twitter mai juni nr 3

twitter mai juni nr 2.pngtwitter mai juni nr1

Nun zum Juli und August – obwohl dazu gesagt werden muss, dass der August ja noch nicht vorbei ist und somit vermutlich noch Einiges dazu kommen wird.

Instagram hat mir im Juli und besonders im August sehr viel Spaß gemacht (und macht es mir noch immer): Eine Kombination aus Wien, Kulinarik, Urlaub in Kärnten und Spanien und natürlich lieben Menschen.
Wenn ihr Genaueres zu den einzelnen Fotos erfahren wollt, dann könnt ihr auch gerne hier vorbeischauen.

instagram juli august nr 6

instagram juli august nr 5

instagram juli august nr 4

instagram juli august nr 3

 

Auf Twitter wurde es hingegen wieder ruhiger:
Aber auch hier findet man mal wieder, wie so oft, meinen liebsten Twitter-Buddy Yvi Cathé (kleiner Shoutout an dieser Stelle):

twitter august last one

twitter juli agust nr 5

twitter juli august nr 4.1

twitter juli august nr 3

instagram juli august nr 2

 

So das waren nun meine letzten Monate in Form von Twitter- und Instagram-Posts. Wie ihr seht reichen die Inhalte von Politischem, wie der Bundespräsidenten-Wahl, meinem Studentenleben bis hin zu totalem Blödsinn, den ich gepostet habe. Sorry for that! Wenn ihr aber mehr von so hochwertigem geistigen Output meinerseits wollt, dann folgt mir doch auf Instagram oder Twitter!

Mit neuer Motivation und einer großen Portion an Kreativität wird’s nun in den nächsten Wochen weitergehen! Ich freu mich!

 

Geht wählen! Nützt eure Stimme!

Soll ich  morgen wieder einmal ausschlafen oder doch lieber früher aufstehen? Habe ich mehr Lust auf Schoko- oder Vanilleeis? Wo soll es denn nächsten Sommer hingehen – an einen See in Österreich oder doch ans Meer?  Und was soll ich heute überhaupt anziehen? Entscheidungen über Entscheidungen und täglich treffen wir sie.

Wir treffen Entscheidungen sogar so oft, dass uns meistens gar nicht klar ist, dass wir sie getroffen haben. Das sind zumeist Entscheidungen, mit denen wir tagtäglich konfrontiert werden und gar keine andere Möglichkeit haben, als A oder B zu sagen. Das sind die Entscheidungen, die jede und jeder als ihr oder sein Leben bezeichnet. Dies können private oder auch berufliche Entscheidungen sein – manche fallen uns leichter und andere etwas schwerer. Und trotzdem: Wir treffen sie. Wir drehen uns nicht einfach um, gehen nicht einfach weg  und sagen, dass wir sie nicht treffen, denn – um bei einem der oben genannten Beispiele zu bleiben – wir müssen nun einmal irgendetwas anziehen.

Ganz egal, wie schwer uns das Treffen einer Entscheidung fällt, es hat auf jeden Fall Auswirkungen. Geht es um die tägliche Frage was man denn anziehen soll, werden die Folgen in den meisten Fällen nicht sehr verheerend sein. Und trotzdem überlegen wir, wägen ab, was besser zusammen passt und schauen vielleicht, wie das Wetter ist. Ganz schön viele Gedanken um etwas doch relativ Unwichtiges. Bei etwas größeren Themen, wie einem möglichen Jobwechsel oder allgemein den beruflichen Zukunftsplänen machen wir uns schon mehr Gedanken. Denn schließlich werden uns die Folgen der Entscheidungen, die wir heute treffen, auch noch morgen tangieren.

Wenn man nun aber noch größere Entscheidungen, wie beispielsweise politische, betrachtet, passiert oft das Gegenteil: Menschen entziehen sich der Entscheidung und fühlen sich nicht angesprochen. Sie tauchen ab, wenn es zu einer Wahl kommt, und bleiben damit aber meist anonym. Der Anonymitätsfaktor macht das Ganze erheblich einfacher, als bei einer beruflichen Entscheidung einfach nicht mehr in die Arbeit zu gehen. Wir glauben, dass es bei 8 Millionen Menschen niemandem auffallen wird, dass wir nicht wählen waren. „Bleiben doch eh noch Millionen andere, welche die Entscheidung treffen werden. Ich habe ja eh kein Mitspracherecht und meine Stimme kann da gar nichts verändern.“ Und das ist – meiner Meinung nach – eine absolut falsche Herangehensweise. Natürlich kann eine einzelne Stimme nicht die ganze Welt ändern, allerdings ist diese eine Stimme eine Möglichkeit, die Zukunft des Landes mitzugestalten und warum sollte man diese nicht nützen?

Warum ich diesen Artikel schreibe? Diesen Sonntag ist die Bundespräsidentenwahl und ich finde, dass jede und jeder ihr bzw. sein Wahlrecht nützen sollte. Wenn wir schon täglich 10 Minuten vor dem Kleiderschrank stehen, dann können wir uns auch die wenigen Sekunden nehmen, in denen wir ein Kreuzchen in der Wahlkabine machen. An welcher Stelle man sein Kreuz setzt, muss jede und jeder für sich selbst entscheiden und da kann und will ich auch gar nicht Wahlempfehlungen aussprechen. Was ich allerdings mit diesem Artikel schon bewirken möchte, ist, einen geistigen Stoß zu geben, wählen zu gehen um sich nicht im Nachhinein ärgern zu müssen, dass das Ergebnis nicht wie gewünscht aussieht. Ganz nach dem Motto: „Wenn man nicht wählen geht, darf man sich nachher auch nicht aufregen!“

In diesem Sinne: Geht wählen! Trefft Entscheidungen und nehmt diese eine Stimme, die ihr habt, ernst!

[An dem Foto habe ich keinerlei Rechte!  Copyright by fotolia.com]

 

Verschnaufpause rund um die Uni

Für viele Studentinnen und Studenten heißt es entweder schon seit ein paar Wochen oder in ein paar Tagen wieder, früh aufstehen und lernen. Für die Glückspilze unter euch vielleicht auch nur lernen, wenn überhaupt.😉 Je nachdem wie viel ihr euch für das nächste Semester vorgenommen habt, kommt es doch leider immer wieder vor, dass sich Lehrveranstaltungen überschneiden oder man zwei Stunden dazwischen Zeit hat, in denen es sich meist nicht lohnt nach Hause zu fahren. Für diesen zweiten Fall bietet es sich an ein nahe gelegenes Lokal aufzusuchen, das am besten gemütlicher als die Mensa oder der McDonalds ist. Aus diesem Grund will ich euch meine Favoriten heute vorstellen.

1. Café Francais.

Für alle nicht Französisch Sprechenden unter euch: Keine Sorge, es ist alles auch in Deutsch angeschrieben. Absolut empfehlenswert ist in diesem Kaffeehaus das Frühstück, genauso wie Quiche Lorraine. Aufgrund der meist niedrigeren Laustärke ist es, finde ich, auch super angenehm um dort zu lernen oder für die Uni etwas vorzubereiten.
Nachteil: Die Preise sind nicht unbedingt Studentenfreundlich, weshalb man vielleicht nicht mit großem Hunger und leerem Magen hinschauen sollte, sondern vielleicht eher wegen eines kleinen Snacks.

Währinger Straße 6-8, 1090 Wien

2. Stadtkind.

Dieses Café bietet super leckere Hauptspeisen an, allerdings gehört auch dieses Lokal leider nicht zu den billigsten, aber dadurch, dass die Speisen einfach richtig gut schmecken, kann man da schon einmal ein Auge zudrücken. Tagsüber lässt sich hier ebenfalls gut lernen, da dieses Café aufgrund der großen Fenster besonders hell ist. Allerdings Achtung: Ab ca. 18 Uhr wird die Beleuchtung gedimmt, wodurch eine romantische Stimmung erzeugt wird, die eher zum Candlelight-Dinner als zum Lernen einlädt.

Universitätsstraße 11, 1010 Wien

3. Juice Factory.

Als drittes möchte ich euch einen „Saftladen“ vorstellen – also ein Lokal, das Säfte anbietet. Bald beginnt (hoffentlich!!!) der Frühling und dann ist es besonders nett sich einen Juice zu holen und sich damit vielleicht in den Park zu setzen, während man sich auf die nächste Veranstaltung vorbereitet. An einem kühleren Tag kann man sich aber natürlich auch in die Juice Factory hineinsetzen, denn es werden genauso auch Snacks und verschiedene andere Getränke, wie Kaffee angeboten.

Schottengasse 4, 1010 Wien

Das war nun eine kleine, aber feine Auswahl meiner Lieblingsspots rund um die Uni. Wo verbringt ihr gerne eure Pausen? Hinterlasst mir gerne einen Kommentar!

It’s all about…STRIPES!

Nach einer längeren Pause melde ich mich nun mit einem Beitrag zum Thema Dekoration und Interieur zurück. Wenn ihr mir auf Instagram folgt werdet ihr vielleicht schon bemerkt haben, dass ich mich sehr für dieses Thema interessiere und mir wirklich stundenlang Fotos von fremden Wohnungen anschauen könnte. Okay das klingt gerade sehr creepy oder? Aber nein, ich bin keine Stalkerin, sondern finde es einfach nur sehr inspirierend zu sehen, wie andere Menschen leben. Eine Person, deren Einrichtungsstil ich sehr ansprechend finde, ist Madeleine Alizadeh von dem Blog DariaDaria. So bin ich auch vor längerer Zeit auf ein Bild gestoßen, das sie in ihrer Wohnung hatte.

(c) DariaDaria
(c) DariaDaria

Mir persönlich gefällt diese Bild unglaublich gut. Ich bin mir sicher, dass es vielen zu langweilig erscheint, aber ich finde gerade diese Einfachheit, das Geradlinige und die Farb-Kombi machen das Bild aus. Außerdem liebe ich alles, wo Streifen darauf sind. Ich will gar nicht wissen, wie viele Streifen-Teile ich wirklich zuhause habe…;) Aus diesem Grund hab ich mir überlegt wie ich denn zu diesem oder einem ähnlichen Bild komme und schnell habe ich 2 Möglichkeiten gefunden. Die eine ist die etwas weniger kreative, aber dafür genauere und zwar braucht man dafür nur einen Computer. Ich denke, dass ich nicht ausführlicher erklären muss, wie man schwarze Striche auf einem PC macht. Für die Alternative braucht man schon ein bisschen mehr, aber auch nicht viel.

In jedem Fall braucht ihr:

Bilderrahmen
Passepartout (schwarz oder weiß)

Für die „Bastel“-Variante braucht ihr:

Kleber
schwarzes Papier, schwarzes Klebeband oder schwarze Filmstreifen*

Streifenbild 1.0

Streifenbild 2.0

Ich habe mich für die zweite, also für die Bastel-Variante entschieden. Die Finger werden zwar nachher ein wenig klebrig und das Bild wird vermutlich nicht zu 100% perfekt sein, weil der Mensch nun einmal doch mehr Fehler macht als der Computer. Mich persönlich stört es allerdings überhaupt nicht, wenn die Abstände leicht von einander abweichen. Da mich das Basteln sehr beruhigt, fiel mir die Entscheidung relativ leicht. So, nachdem ihr nun alles Notwendige zusammengesucht habt, kann’s auch endlich losgehen. Überlegt euch vielleicht zuerst wie euer Bild am Ende ausschauen soll und falls ihr mit Papier arbeitet, schneidet gleichgroße Streifen aus. Danach kann es auch schon mit dem klebrigen Teil losgehen. Klebt einfach die schwarzen Streifen in einer Anordnung eurer Wahl auf Karton oder Papier. Ich habe dafür den Zettel genommen, der bereits in dem Bilderrahmen enthalten war, aber ihr könnt das natürlich wie ihr wollt machen. Wenn alle Streifen auf dem Papier kleben,  seid ihr auch schon fertig. Überhaupt nicht schwierig, schnell gemacht und trotzdem schaut es besonders aus.

Meine Variante dieses Bildes. Nicht perfekt und noch "einfacher" als das Original, aber ich bin durchaus zufrieden.
Tada: Meine Variante dieses Bildes. Nicht perfekt und noch „einfacher“ als das Original, aber ich bin durchaus zufrieden.

 

Wenn ihr das nachmachen solltet, würde ich mich wirklich sehr über Fotos freuen. Am besten ihr markiert mich einfach auf Instagram!❤

*Natürlich könnt ihr auch eine andere Farbe eurer Wahl nehmen, genauso wie eine andere Art von Streifen, falls ihr zufällig etwas Passendes zuhause habt.

 

 

OutfitStory: Die Abenteurerin

#11 | 2 | 34 | 5

Der Wecker läutet. Es ist 07:00 Uhr. Eine Zeit, zu der sie zuhause normalerweise noch länger tief im Schlummerland weilt und kein nervendes Läuten des Weckers hören muss. Kurz bevor sie auf die Schlummertaste drücken will, um sich wieder in die weiche Decke des Hotels kuscheln zu können, fällt ihr ein, wo sie gerade ist und warum sie sich den Wecker so früh gestellt hat. Sie befindet sich in einem Hotelzimmer in Hamburg. Es war wieder einmal eine für sie so typische Aktion. Gestern Abend war sie hier her geflogen und morgen Früh geht es auch schon wieder zurück nach Hause. Heute muss sie also jede Sekunde ausnützen, möglichst viel von dieser so schönen Stadt in sich aufsaugen und eben nicht bis Mittag schlafen. Ein Kribbeln, so eine positive Aufregung, durchfährt sie. Mit einem Lächeln schiebt sie die Decke weg und setzt sich auf. Sie freut sich auf den Tag. Zuallererst geht’s aber ins Bad, um wacher zu werden. Zurück im Zimmer zieht sie die Kleidungsstücke an, die sie sich für diesen kurzen Trip ausgesucht hatte. Ihr Outfit ist praktisch und perfekt für den Citywalk. Trotzdem war es ihr aber wichtig einzupacken, was nicht nur praktisch ist, sondern auch worin sie sich wohlfühlt. Ein letzter Blick in den Spiegel und los geht’s.

Sie verlässt das Hotel und spürt sofort die frische Seeluft in ihrem Gesicht. Hamburg ist nun einmal im Norden und noch dazu am Meer. Von der Kälte unberührt, begibt sie sich auf die Suche nach einem Coffeeshop. Denn auch wenn sie nicht viel Zeit hat, auf Kaffee kann und will sie nie und nimmer verzichten. Da fällt ihr ein kleines, einladendes Café auf. Sie findet gleich einen freien Tisch direkt am  Fenster mit Ausblick auf die belebte Straße. Aufgrund der heißen Kaffeetasse, die sie in ihren Händen hält und an der sie sich wärmt,  beschließt sie jetzt doch ihre Jacke (1) auszuziehen. Der weiche Stoff zwischen ihren Fingern fühlt sich gut an. Sie hängt die Jacke über die Sessellehne und lässt ihren Blick durch das Lokal schweifen. Nach ein paar Minuten des Beobachtens greift sie wieder zu ihrer Jacke und macht sich weiter auf den Weg in die Altstadt. Sie schlendert durch die Gassen und bewundert schließlich das sehr bekannte Chilehaus. Schnell googlet sie Hintergrundinfos dazu und lässt den Anblick und die Umgebung auf sich wirken.

Weiter geht es zum Hafen, wo sie sich gleich mal eines dieser für Hamburg typischen Fischbrötchen kauft. Sie stellt sich zu einem Tisch dazu, wo bereits ein paar Kunststudenten stehen, wie sie später erfährt. „Hey, cooler Pullover (2) , den du da hast!“, sagt eines der Mädchen, das ebenfalls an diesem Tisch steht. Sofort kommen die beiden ins Gespräch und die Gruppe beschließt die „Ein-Tages-Touristin“ durch Hamburg zu führen und ihr ihre speziellen Hotspots zu zeigen. Dank der Studenten lernt sie nun nicht nur die üblichen touristischen Orte in der Altstadt, sondern auch das echte, das moderne Hamburg kennen. Im Laufe des Nachmittags entdeckt sie auch ein paar Kleinigkeiten, die sie ihrer Familie und ihren Freunden mitbringen will, damit die ihr auch wirklich glauben, dass sie mal eben kurz in Hamburg gewesen ist. Sorgfältig packt sie die Mitbringsel in ihren Rucksack (4) und verschließt ihn gut. Sie will unbedingt noch die berühmte Speicherstadt besuchen, auch wenn diese mittlerweile doch sehr touristisch geworden ist.  Los geht’s also in die abends so schön beleuchtete Speicherstadt. Als sie jedoch schließlich alle der Hunger packt, machen sie sich auf zu einer Kneipe. Gierig stürzen sie sich auf die bestellten Burger. Etwas zu gierig vielleicht, da prompt Ketchup auf ihrer Hose (3) landet.

Drei Bier, intensive Gespräche und einige Lachkrämpfe später, stolpert die Gruppe aus dem Lokal. Es werden Handynummern ausgetauscht und man verspricht, sich bald einmal zu melden. Sie macht sich auf den Weg zurück zum Hotel und freut sich, ihre Schuhe (5), die sie gut durch den Tag gebracht haben, nach rund 17 Stunden endlich auszuziehen. Mit tausend sich in ihrem Kopf angesammelten Eindrücken wirft sie sich erschöpft aufs Bett. Unweigerlich zeichnet sich ein zufriedenes Lächeln auf ihrem Gesicht ab. So spontan und kurz dieser Trip auch war, diese Eindrücke werden ihr auf jeden Fall noch länger im Gedächtnis bleiben. Schon allein wegen des Flecks auf ihrer Jeans, der nun wirklich eine etwas andere Erinnerung an diesen Tag ist.

 

Worum geht es bei Mode eigentlich wirklich?

Mode. Style. Fashion. Modebewusstsein. Stilvoll. Stillos. Billig. Elegant. Edel. Chic. Fashionista. #ootd #ootn

Es existieren dutzende Begriffe und Hashtags, die sich mit dem Thema Mode auseinandersetzen. Tagtäglich findet man Bilder auf Instagram, Pinterest und Facebook, wo Menschen ihr „Outfit Of The Day“, ihren Kleidungsstil, ihr Stilbewusstsein oder ihren Status anhand von teuren Marken-Produkten präsentieren.

Da dieses Thema ja doch ein sehr präsentes im Leben vieler ist und es auch mich immer wieder aufs Neue fasziniert, habe ich mir vorgenommen, dass sich nun auch jananella.com weiter in Richtung „Fashion“ entwickeln wird. Es sind bereits viele neue Blogposts geplant und vor allem die Kombination aus Mode und Storytelling wird die zukünftgen Beiträge dominieren. Aber mehr sei nicht verraten…

Nun zurück zum eigentlichen Thema: Mode.
Wer kennt das nicht: Man steht vor dem Kleiderschrank, starrt Minuten lang hinein und findet einfach kein Outfit, das man an diesem Tag anziehen will. Wenn uns dieses meist als oberflächlich abgestempelte Thema so wenig interessieren würde, dann könnten wir doch irgendetwas – egal ob es zusammen passt – auswählen. Nach dem Motto: „Ein neonpinkes T-Shirt, das ich letztes Jahr als Werbegeschenk erhalten habe, zu einer Leoparden-Leggings? Perfekt!“ Doch sind wir uns ehrlich: Wir alle wollen hübsch gekleidet sein, uns in unserem Outfit wohlfühlen und unseren Stil und unsere vielleicht neu erstandenen Kleider anderen Menschen präsentieren. Hier geht es auch überhaupt nicht um die Preisklasse, in der man einkauft, denn man kann auch mit günstigen Teilen ein schönes Outfit zusammenstellen. Mir geht es  bei Outfits beispielsweise darum, etwas zu finden, das sowohl chic ist und zu meinem Stil passt, sich genauso aber möglichst gemütlich und bequem in meinem Alltag einsetzen lässt. An manchen Tagen geht es mir wiederum nur um den Gemütlichkeits- und weniger um den Style-Faktor, an anderen ist es genau anders herum. Vor allem hängt das aber von meiner Stimmung ab und ich vermute, dass es den meisten von uns so geht.

Mit Kreativität hat Mode natürlich auch viel zu tun. Jeden Tag ein Outfit zusammenzustellen, das vielleicht nicht ident zu dem des vorherigen Tages ist, kann einen hin und wieder schon stressen. Aus alten Kleidungsstücken neue spannende Kombinationen zu kreiern, kann aber auch auf eine kreative Weise fordern. Wir stellen viel mit Mode an, genauso können Outfits aber auch viel mit uns anstellen. In einem Anzug oder einem edlen Abendkleid gehen wir aufrechter, wir fühlen uns attraktiver und sind vielleicht selbstbewusster. Wenn wir allerdings in unserer Jogginghose und einem alten T-Shirt auf der Couch sitzen fühlen wir uns vermutlich nicht mehr ganz so attraktiv. Natürlich braucht es für ein gesundes Selbstbewusstsein eindeutig mehr als ein paar hübsche Kleidungsstücke, aber trotzdem, denke ich, dass das Selbstbewusstsein dadurch unterstützt werden kann.

Mein Fazit: Das richtige Outfit ist nicht einfach nur „irgendetwas, das man halt anhat“, sondern kann sehr viel für uns tun und uns vielleicht zu einer besseren Stimmung oder mehr Selbstbewusstsein verhelfen.

Wie seht ihr das? Was bedeutet Mode und Kleidung für euch? Stimmt ihr mir zu oder denkt ihr euch gerade „Was ist das denn für ein Blödsinn“ ? Über eine kleine Diskussion in den Kommentaren würde ich mich sehr freuen!

[An den Fotos habe ich keinerlei Rechte.]

Entspannt ins Jahr 2016

Neujahrsvorsätze 01

Mehr Sport, weniger Süßigkeiten, mehr Disziplin, weniger Ausreden, … Die Liste der jährlichen Neujahrsvorsätze ist  lang und schaut vermutlich bei vielen gar nicht einmal so unähnlich aus. Jedes Mal, wenn sich das Jahr zu Ende neigt, tendieren wir dazu besonders genau hinzuschauen und versuchen Eigenschaften, die wir ändern, und Makel, die wir beseitigen wollen, zu finden. Ich bin mir sicher, dass der Anfang eines neuen Jahres für viele DIE Gelegenheit ist, um sich vieles vorzunehmen und so gut wie möglich zu ändern. Die Betonung liegt auf „für viele“. Für mich schaut das ein bisschen anders aus. Ich könnte natürlich an dieser Stelle ebenfalls mit der Masse mit schwimmen und mir großartige Gedanken um das Jahr 2016 machen, allerdings habe ich das bis jetzt nicht getan und es fühlt sich nicht richtig an, mir für diesen Beitrag irgendetwas aus den Fingern zu saugen, was nicht der Wahrheit entspricht. Vielleicht wird es ja nächstes Jahr einen typischen „Meine Neujahrsvorsätze“ Beitrag geben. Heuer gibt es den nicht.

Neujahrvorsätze 02

Ich muss dazu sagen, dass sich beispielsweise der September für mich viel mehr wie ein Neuanfang anfühlt. Denn um Neuanfänge geht es doch hierbei, oder? Im September kann ich auf mein vergangenes Schul bzw. Studiumsjahr zurück blicken und versuche es in den Sommerferien, während ich vielleicht am Strand liege, Revue passieren zu lassen. Ich denke über die vergangenen Monate, über meine guten genauso wie meine schlechten Leistungen, über besondere Momente und Ereignisse nach und überlege mir, wie ich in das neue Semester starten will und ob es Dinge gibt, die ich in Zukunft besser machen möchte. Das ist allerdings nur meine persönliche Einstellung zu dem Thema „Vorsätze“ und ich will damit auch sicher niemandem davon abbringen so in das neue Jahr zu starten, wie er oder sie das gerne hätte. Das einzige, was ich jedem gerne mitgeben würde ist die folgende Message: Keep calm! Entspannt euch!

Neujahrsvorsätze

Ich habe manchmal das Gefühl, dass es genug Menschen gibt, die ihre ganzen Hoffnungen und Träume in das neue Jahr legen. Viele wünschen sich so große Dinge, die nun einmal leider sehr unrealistisch sind oder für die es kein neues Jahr braucht um zu geschehen, sondern einfach „nur“ Mut um sie zu sagen/ zu machen/ zu wagen/… Und das sind oft die Dinge, die man an jedem beliebigen Tag im Jahr machen kann. Und da sind wir wieder bei der Message, die ich vorher angesprochen habe. Entspannt euch. Überlegt euch was ihr gerne machen, haben oder erreichen wollt und vor allem warum ihr dies noch nicht geschafft habt. Vielleicht überwindet ihr ja noch 2015, noch in diesem Jahr, eure Angst, euren inneren Schweinehund, und bringt den Mut auf um Dinge zu tun, die ihr schon immer machen wolltet. Schiebt sie nicht weiter vor euch her. Und vor allem schiebt sie nicht ins neue Jahr. Meldet euch noch 2015 für ein Fitnesscenter an, schickt endlich alle Bewerbungen weg, auch wenn ihr möglicherweise eine Absage erhalten könntet, ruft einen Menschen an, bei dem ihr euch schon längst einmal melden wolltet…
Das beste daran? Ihr könnt,  wenn sich alle anderen am 31. tausend Gedanken um das neue Jahr und deren Vorsätze machen, euch mit einem Sektglas in der Hand gemütlich zurück lehnen und entspannt in das neue Jahr rutschen. Das ist wirklich ein tolles Gefühl! Ich verspreche es euch!

Last Minute Weihnachtsstimmung

Weihnachten 2015

Morgen ist Weihnachten und bei mir persönlich ist die Vorfreude auf den heiligen Abend schon riesen groß. Wenn ihr allerdings noch nicht in Weihnachtsstimmung seid, weil ihr vielleicht vor lauter Stress und Hektik gar nicht zum Verschnaufen gekommen seid,  dann habe ich heute das Richtige für euch: 5 Tipps um in den letzten Stunden vor dem 24. doch noch ein bisschen weihnachtliche Stimmung zu verspüren.

1. Weihnachtslieder hören. Egal ob alte Klassiker oder neue, moderne Stücke, hauptsache ihr hört Weihnachtslieder und singt laut mit. Meine ganz persönliche Weihnachtplaylist existiert bereits seit einigen Jahren und nur hin und wieder tausche ich ein Lied aus. Wenn ich allerdings einmal keine Lust darauf habe, dann lege ich die Weihnachts-CD von Michael Bublé ein. Die ist wirklich toll um in Weihnachtsstimmung zu kommen.

2. Geschenke einpacken. Falls ihr eure Weihnachtsgeschenke noch nicht eingepackt habt, dann würde ich das als zweites empfehlen. Am besten führt ihr diesen Schritt gleichzeitig mit dem ersten durch. Prinzipiell kann man sagen, dass ihr Schritt eins in den nächsten 24 Stunden einfach durchgehend machen könnt. Egal was ihr macht, hört euch Weihnachtslieder an.😉

3. Kekse. Ich nehme einmal an, dass ihr nun keine Zeit mehr habt Kekse selbst zu backen. In eurem Fall ist es auch durchaus okay, wenn ihr sie kauft. Oder vielleicht kennt ihr jemanden, der so lieb ist und euch welche schenkt.

4. Christkindlmärkte. Nachdem ihr Schritt 1, 2 und 3 hinter euch gebracht habt, solltet ihr euch auf den Weg zu einem Christkindlmarkt machen. Am besten ihr schnappt euch ein paar Freunde, von denen ihr wisst, dass sie Weihnachten lieben, und schlendert gemeinsam von Stand zu Stand. Wenn ihr in Wien wohnt und noch nicht genau wisst, welchen Markt ihr besuchen wollt, dann schaut doch bei einem meiner letzten Beiträge vorbei. Da verrate ich euch meine liebsten Christkindlmärkte in Wien.

5. Christbaum schmücken. Nun wird es Zeit, dass ihr euren Christbaum schmückt. (Falls ihr noch keinen habt, dann würde ich an eurer Stelle sofort alles stehen und liegen lassen und los rennen um noch ein hübsches Bäumchen zu ergattern.) Während ihr nun euren Christbaum schmückt, solltet ihr natürlich Weihnachtslieder hören, genauso wie Kekse essen.

Habt ihr die 5 Tipps befolgt und seid nun in Weihnachtsstimmung? Wenn eure Antwort nun „Nein“ lautet, dann befürchte ich, dass ihr einfach kein Fan von Weihnachten seid, aber dann habe ich für euch gute Nachrichten: Bald ist der ganze Trubel um Weihnachten wieder vorbei!

Ganz egal ob ihr dieses Jahr nun in Weihnachtsstimmung seid oder nicht:

Ich wünsche euch frohe Weihnachten und entspannte Feiertage! Genießt die Zeit mit euren Liebsten!

Die schönsten Christkindlmärkte in Wien

Christkindlmarkt Schloss Schönbrunn (c) FotoFally
Christkindlmarkt Schloss Schönbrunn (c) FotoFally

In 7 Tagen ist es soweit. In 7 Tagen kommt die Familie wieder zusammen, man singt Weihnachtslieder (wenn man das nicht – wie ich – eh schon längst macht) und es werden Geschenke ausgepackt: In 7 Tagen ist der Heilige Abend da.

Wer sich so wie ich auch schon sehr auf Weihnachten freut, hat viele Möglichkeiten sich die Adventszeit ein wenig zu versüßen. Eine lautet natürlich Christkindlmärkte und deshalb will ich euch heute meine liebsten in Wien vorstellen!

Spittelberg. Das ist zwar definitiv nicht der traditionellste  Christkindlmarkt in Wien, allerdings finde ich die Stimmung dort wirklich besonders! Außerdem gibt es viele Lokal, in die man hineinschauen kann, wenn einem doch zu kalt wird und selbst der heißeste Punsch nicht mehr hilft!

Schönbrunn. Die traditionelle Seite, die man beim Spittelberg vielleicht beanstanden kann, findet man hier sehr schnell. Während man  von Stand zu Stand spaziert, kann man einen Blick auf das wunderschön beleuchtete Schloss Schönbrunn werfen!

Karlsplatz. In der Nähe der Oper, gut erreichbar, findet sich vor der Karlskirche ein sehr großer Christkindlmarkt, der auch für Kinder sehr viel anbietet und eine besonders weihnachtliche Stimmung, wie ich finde, vermittelt.

So, und nachdem ich jetzt so viel über Christkindlmärkte geschrieben habe, werde ich mich jetzt wirklich auf den Weg zu einem machen!😉 Habt ihr auch einen Liegblings-Christkindlmarkt in Wien?

[An dem Foto habe ich keinerlei Rechte.]